Hundeführerlehrgang

Der JVR lädt ein zum Hundeführer-Lehrgang

Der Kurs hat bereits am 4. April 2017 begonnen. Es sind noch Plätze frei. Interessierte Hundebesitzer treffen sich um 18 Uhr auf dem Hofgut Ebenthal in der Gaststätte Ponyhof. Wenn Sie mit Ihrem vierbeinigen Kameraden an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich bitte sich bei
Harald Löschner, Telefon: 06726-2480.

Ein gut ausgebildeter Jagdhund ist nicht nur ein treuer Begleiter, er trägt auch wesentlich zur erfolgreichen und tierschutzgerechten Jagd bei. Soll ein Hund, ob beim Reviergang oder bei Gesellschaftsjagden, zum Einsatz kommen, ist seine jagdliche Brauchbarkeit unbedingt erforderlich. Diese erlangt ein Hund ausschließlich in einem Lehrgang, – den er bestehen muss.

„Ein guter Hund macht einen guten Jäger – ein guter Jäger macht einen guten Hund.“

Seit 1992 bildet der Obmann für Hundewesen, Forstamtmann Harald Löschner, nicht nur die vierbeinigen Jagdgefährten der Rheingauer Jäger aus, sondern bietet im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des JVR seinen Hundeführerlehrgang auch allen Besitzern von „Nicht-Jagd-Hunden“ an. Harald Löschner hat, assistiert von Markus Irouscheck, in den vergangenen 20 Jahren über 300 Hunde ausgebildet. Die meisten der jagdlich ausgebildeten Hunden haben die Brauchbarkeitsprüfung bestanden.
Von April bis Juni erledigen alle Hunde im Gelände bei Rüdesheim gemeinsam die Pflichtübungen in Gehorsam und Leinenführigkeit. Sehen Sie dazu unsere Dia-Show.

 

Hunde und Hundeführer von beiden Seiten der “Grünen Grenze“ lernen dabei einander kennen und verstehen; so manches Vorurteil der „Herrchen“ oder „Frauchen“ wird abgebaut; die Hunde respektieren einander — und Jäger wie Nicht-Jäger haben Freude an ihrem gehorsamen Hund.
Für die nicht jagdlich geführten Hunde endet die Ausbildung nach 10 Unterrichtsabenden mit einem Erste- Hilfe- Kurs für Hunde, durchgeführt von Tierarzt Michael Gemmerich aus Geisenheim.

Von Juli bis September wurden die Jagdhunde seit 1986 für die Jagdeignungsprüfung in den Fächern Apportieren, Schweiß– und Wasserarbeit sowie Feder– und Haarwildschleppe ausgebildet.
Seit Inkrafttreten der neuen Brauchbarkeitsprüfungsordnung (BPO) am 1.11.2008 bestehen Wahlmöglichkeiten für Einsatz und dementsprechend Ausbildung des Hundes:
Stöberarbeit auf Schalen- und Raubwild, Bauarbeit, Nachsuche auf Niederwild ohne Schalenwild oder auf Schalenwild, Leistungsnachweis Wasserarbeit, Stöberprüfung und Prüfung im Kunstbau.
Weiterhin wird bei Interesse und genügend Teilnehmern in kleinen Gruppen geübt für:
HZP (Herbst-Zucht-Prüfung), VGP (Verbandsgebrauchsprüfung), VSWPr (erschwerte Schweiß-Prüfung) oder Btr. (Bringtreueprüfung).

hundefuehrerlehrgangDer JVR wünscht allen Hundeführerinnen und Hundeführern viel Spaß und viel Erfolg beim Kurs!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.