Hundeausbildung

Der Hundeführerlehrgang des Jagdvereins findet immer vom ersten Mittwoch im April bis in den Oktober hinein statt. Wenn Sie mit Ihrem vierbeinigen Kameraden an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich bitte sich bei:

Harald Löschner
Telefon: 06726-839600

Ein gut ausgebildeter Jagdhund ist nicht nur ein treuer Begleiter, er trägt auch wesentlich zur erfolgreichen und tierschutzgerechten Jagd bei. Soll ein Jagdhund jagdlich eingesetzt werden, ist seine jagdliche Brauchbarkeit unbedingt nachzuweisen. Diese erlangt ein Hund  in einem Lehrgang der dann mit der Brauchbarkeitsprüfung im Oktober endet.

„Ein guter Hund macht einen guten Jäger – ein guter Jäger macht einen guten Hund.“

-Jägerweisheit-

Seit 1992 bildet der Obmann für Hundewesen, Forstamtmann Harald Löschner, nicht nur die vierbeinigen Jagdgefährten der Rheingauer Jäger aus, sondern bietet im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des JVR seinen Hundeführerlehrgang auch allen Besitzern von „Nicht-Jagd-Hunden“ an. Harald Löschner hat, in den vergangenen 20 Jahren über 300 Hunde ausgebildet. Die meisten der jagdlich ausgebildeten Hunden haben dann auch  Brauchbarkeitsprüfung Von April bis Juni erledigen alle Hunde im Gelände bei Rüdesheim gemeinsam die Pflichtübungen in Gehorsam und Leinenführigkeit.

Hunde und Hundeführer von beiden Seiten der “Grünen Grenze“ lernen dabei einander kennen und verstehen; so manches Vorurteil der „Herrchen“ oder „Frauchen“ wird abgebaut; die Hunde respektieren einander — und Jäger wie Nicht-Jäger haben Freude an ihrem gehorsamen Hund.

Für die nicht jagdlich geführten Hunde endet die Ausbildung nach 12 Unterrichtsabenden mit einem Erste- Hilfe- Kurs für Hunde, durchgeführt von Tierarzt Michael Gemmerich aus Geisenheim.

Von Juli bis September wurden die Jagdhunde seit 2008 für die Brauchbarkeitsprüfung in den Fächern Apportieren, Schweiß– und Wasserarbeit sowie Feder– und Haarwildschleppe ausgebildet. Seit Inkrafttreten der Brauchbarkeitsprüfungsordnung (BPO) am 1.11.2008 bestehen Wahlmöglichkeiten für Einsatz und dementsprechend Ausbildung des Hundes: Stöberarbeit auf Schalen- und Raubwild, Bauarbeit, Nachsuche auf Niederwild ohne Schalenwild oder auf Schalenwild, Leistungsnachweis Wasserarbeit, Stöberprüfung und Prüfung im Kunstbau. Weiterhin wird bei Interesse und genügend Teilnehmern in kleinen Gruppen geübt für: HZP (Herbst-Zucht-Prüfung), VGP (Verbandsgebrauchsprüfung), VSWPr (erschwerte Schweiß-Prüfung) oder Btr. (Bringtreueprüfung).

Der Jagdverein Rheingau wünscht allen Hundeführerinnen und Hundeführern viel Spaß und viel Erfolg beim Kurs!